Eine Modemarke zwischen
Deutschland und China aufbauen
Unterstützung eines deutschen Modegründers beim Aufbau verlässlicher Lieferantenbeziehungen und einer soliden Produktionsbasis für seine wachsende Marke.
Die Geschichte & die Herausforderung
Als Saiyn von Deutschland nach Guangzhou reiste, suchte er nicht einfach nur nach einer Fabrik. Er wollte verstehen, wie sich aus einer Idee eine echte Modemarke entwickeln lässt.
Als Content Creator, der sein erstes eigenes Label aufbaute, hatte er bereits eine klare Vorstellung von der Qualität und Identität, die er erreichen wollte. Schwieriger war es, diese Vorstellungen in konkrete Produkte, passende Lieferanten, Preise und realistische Entscheidungen vor Ort zu übersetzen.
Statt direkt mit einer individuellen Produktion zu starten, begannen wir zunächst mit höherwertigen Großhandelskollektionen und unterschiedlichen Lieferantenoptionen. So konnte er besser einschätzen, was bereits verfügbar war, wie stark sich die Qualität unterschied und welcher Einstieg für eine junge Marke realistisch sein könnte.
Während zwei intensiver Tage in Guangzhou besuchten wir Märkte, prüften Produkte, verglichen Lieferanten und besprachen Preisstrukturen, Mindestbestellmengen, Verpackung und mögliche nächste Schritte.
Die Herausforderung lag selten in einer einzelnen Entscheidung. Jede Wahl musste Ästhetik, Qualität, Budget, Logistik und die praktischen Anforderungen beim Aufbau einer kleinen unabhängigen Modemarke miteinander verbinden.
- Einen realistischen Ausgangspunkt für seine erste Kollektion
- Lieferanten, die zu seiner gewünschten Qualität und Markenidentität passten
- Ein klareres Verständnis von Preisen, Mindestbestellmengen und Produktionsmöglichkeiten
- Lokalen Kontext zu Verpackung, Logistik und Lieferantenkommunikation
Der Ansatz
Die Zusammenarbeit entwickelte sich in zwei Phasen: zunächst ging es darum, vor Ort in Guangzhou herauszufinden, welcher Weg realistisch war. Danach lief die Koordination in China weiter, nachdem Saiyn nach Deutschland zurückgekehrt war.
Was in Guangzhou begann
Als die Richtung der Kollektion klarer wurde, ging das Projekt ganz natürlich über die reine Produktauswahl hinaus.
Verpackungsmaterialien, Bänder, Etiketten, Hangtags und weitere Branding-Details mussten zusammen mit den Produkten selbst betrachtet werden. Wir prüften, wie diese Elemente zusammenspielen konnten, ohne dass die erste Markteinführung bei Mengen und Budget unrealistisch wurde.
Da die Kollektion später in Europa verkauft werden sollte, mussten bei unterschiedlichen Kleidungsstücken auch Etikettenspezifikationen, Platzierung und die Angaben berücksichtigt werden, die später auf den fertigen Produkten erscheinen sollten.
Viele dieser Entscheidungen wirken einzeln betrachtet klein. Zusammen bestimmen sie jedoch, wie vollständig und professionell eine junge Marke wirkt, wenn das Produkt schließlich beim Kunden ankommt.
Die Reise gab die Richtung vor. Im nächsten Schritt mussten daraus umsetzbare Entscheidungen werden.
Nach der Reise ging es weiter
Nachdem Saiyn nach Deutschland zurückgekehrt war, wurde die Zusammenarbeit remote fortgesetzt.
Während er sich auf die Weiterentwicklung der Marke, der Website und der Marketingmaterialien konzentrierte, koordinierte ich die Zusammenarbeit mit den Lieferanten in China weiter.
Dazu gehörten die Nachverfolgung der Etikettenproduktion, die Abstimmung von Platzierungsanweisungen, die Koordination von Verpackungslieferanten, die Organisation von Mustersendungen und die Klärung von Produktionsanforderungen zwischen den verschiedenen Beteiligten.
Viele der beteiligten Lieferanten und Werkstätten arbeiteten ausschließlich auf Chinesisch. Deshalb wurden klare Kommunikation und zuverlässiges Follow-up besonders wichtig, sobald das Projekt über Länder und Zeitzonen hinweg weiterlief.
Es ging nun nicht mehr nur darum, Produkte zu beschaffen. Ziel war es, aus einzelnen Ideen Schritt für Schritt eine marktreife Kollektion zu entwickeln.
Das Ergebnis
Was als zweitägige Sourcing-Reise begann, entwickelte sich zu einer längerfristigen Zusammenarbeit.
Saiyn verließ Guangzhou mit einem klareren Verständnis des Marktes, einer realistischeren Richtung für seine erste Kollektion und Lieferantenkontakten, auf denen er von Deutschland aus weiter aufbauen konnte.
Entscheidend war jedoch, dass die Zusammenarbeit nicht mit der Reise endete. Die Kommunikation mit Lieferanten sowie die Koordination von Etiketten, Verpackungen, Mustern und Produktionsdetails liefen in China weiter, während er sich auf die Entwicklung der Marke und die Kundenseite konzentrierte.
Für einen Gründer in einer frühen Phase war diese Kontinuität besonders wichtig. Statt jeden Lieferanten, jede Sprachbarriere und jedes Produktionsdetail allein aus Europa koordinieren zu müssen, hatte er eine Ansprechpartnerin vor Ort, die das Projekt bereits kannte und die verschiedenen Beteiligten miteinander verbinden konnte.
Originalbewertung auf Instagram ansehen ↗Melanie was extremely helpful and professional. She handled supplier communication, coordination, and on-site checks reliably and went far beyond simple translation. Highly recommended.
Das Projekt aus seiner Perspektive.
Saiyn teilte während des Projekts auch einige Eindrücke auf seinem eigenen Instagram-Account.
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